KuPoGe: „Die Energiekrise ist auch eine Kulturkrise“
Der Präsidenten der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. Dr. Tobias J. Knoblich hat eine Positionierung zur Energiekrise veröffentlicht.
Der Präsidenten der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. Dr. Tobias J. Knoblich hat eine Positionierung zur Energiekrise veröffentlicht.
Seit einigen Wochen engagiert sich die Kulturpolitische Gesellschaft mit der Initiative #culture4climate für mehr Klimaverantwortung im Kulturbereich. Jetzt ist auch die Onlineplattform gestartet: Auf www.culture4climate.de finden sich ab sofort Informationen zu allen Aktivitäten des Gemeinschaftsprojektes.
Der Kulturbereich muss sich im Kontext des digitalen gesellschaftlichen Wandels und zunehmender Krisen resilienter beziehungsweise anpassungsfähiger aufstellen. Dazu braucht es dringend einen Paradigmenwechsel in der Kulturpolitik und eine damit verbundene Strukturoffensive für kulturelle Infrastrukturen. Diese Forderung hat eine Arbeitsgruppe der Kulturpolitischen Gesellschaft in einem Plädoyer für eine transformative Kulturpolitik konkretisiert.
Die erfahrene Kultur- und Jugendexpertin beginnt im Juni 2022 als neue Geschäftsführerin der Kulturpolitischen Gesellschaft. In dieser Tätigkeit möchte sie den Dialog über eine zukunftsweisende Transformation des Kulturbereichs mitgestalten.
Mit einem Grußwort des Bundesumweltministeriums und einer Keynote des Berliner Senators für Kultur und Europa eröffnet die Auftaktveranstaltung an der Europäischen Akademie Berlin die dreijährigen Aktivitäten der bundesweiten Initiative Culture4Climate. Die Veranstaltung wird auch als Livestream übertragen.
Die neue dreiteilige Publikationsreihe des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und der Kulturpolitischen Gesellschaft, die im Laufe des Jahres 2022 nach und nach veröffentlicht wird, soll den Diskurs über dringend notwendige Transformationen im Kulturbereich – im Hinblick auf die übergeordneten Zukunftsthemen Digitalität, Agilität und Diversität – stärken, in die Breite tragen und neue Leitbilder für kulturpolitische Forderungen und
Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. verurteilt den russischen Übergriff und die Invasion in die Ukraine und ist erschüttert über diesen schockierenden Angriff auf die errungene Friedensordnung in Europa.
Die bundesweite Initiative Culture4Climate setzt sich mit dem Kultursektor für die Erreichung der Klima- und Nachhaltigkeitsziele ein. Im Klimawandel kommt dem Kulturbereich die doppelte Aufgabe zu, in allen Kultursparten klimaschädliche Emissionen runterzufahren und sich durch kulturelle Praxis für einen Kulturwandel zu einer Nachhaltigkeitskultur einzusetzen.
Der Koalitionsvertrag der Ampel-Koalition trägt den ambitionierten Titel „Mehr Fortschritt wagen“. Die Kultur ist ein wichtiger Bereich, um diesem Anspruch auch Ideen und Taten folgen zu lassen. Wer allerdings darauf hoffte, dass der Kulturteil im Koalitionsvertrag dafür den Referenztext liefern würde, sieht sich noch nicht zufriedengestellt.
Das bauliche Erbe des Industrialisierung Deutschlands prägt heute in vielen Regionen die kulturelle Landschaft. Alte Fabriken, Lagerhallen, Zechen oder Brachen aus den verschiedensten Wirtschaftszweigen der vergangenen zwei Jahrhunderte sind heute Museen, Veranstaltungshallen, Soziokulturelle Zentren oder dienen als Dritte Orte der Etablierung neuer und nicht selten spartenübergreifender Kunstformen.
In der Podcast-Reihe #Klimadialoge zur „Nachhaltigkeitskultur im digitalen Zeitalter“ veröffentlicht die Kulturpoltische Gesellschaft wöchentlich bis November insgesamt 10 Gespräche mit Vertreter*innen aus dem Kulturbereich, aus Kulturpolitik, Kultureinrichtungen, Verbänden, Stiftungen und Forschungseinrichtungen.
Mit einem neuen Vorhaben baut das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft das Angebot seiner Kulturpolitischen Akademie und die Forschung zu einer transformativen Kulturpolitik aus.
Diversity matters? – Unter diesem Titel widmet sich der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe der Kulturpolitischen Mitteilungen Nr. 172 der KuPoGe unterschiedlichen Spektren von Diversität in Kunst und Kulturpolitik.
Klimakrise, Rechtsruck, sinkende Wähler*innenzahlen, strukturelle Ungleichheiten wo man hinschaut, und über allem schwebend: Eine Pandemie, die seit mehr als einem Jahr den Kulturbetrieb beinah vollständig lahm legt. Wie man die Systemkrise zum Aufbruch nutzen kann, will die Kulturpolitische Gesellschaft in unterschiedlichen Formaten ihrer digitalen Veranstaltungsreihe »No Future?« vom 14. April bis zum 19. Mai erarbeiten.
Aufgrund der Corona-Pandemie wird der diesjährige Kulturpolitische Bundeskongress zur Krise der liberalen Demokratie ins Jahr 2022 verschoben.
Die aktuelle Ausgabe der Kulturpolitischen Mitteilungen zeigt unterschiedliche Perspektiven auf Erinnerungskultur auf. Viele althergebrachte kulturelle Ideale geraten im Kontext einer Gesellschaft der Vielfalt unter Legitimationsdruck.
Trotz aller bisher erfolgter Hilfs- und Neustartmaßnahmen trifft der zweite Corona-Lockdown den Kulturbereich und alle darin Tätigen mit voller Härte – wie lange diese äußerst belastende Situation dauern wird ist ungewiss. Kunst und Kultur sind dabei nicht die einzigen Gesellschaftsbereiche, die massiv unter Druck geraten sind und im Wettstreit um ihre wie immer definierte „Relevanz“
Lesen Sie in den aktuellen Kulturpolitischen Mitteilungen der Kulturpolitschen Gesellschaft u.a. Beiträge von Ngoc Bich Tran „Zugezogen, Ostdeutsch? (Post-)migrantische Perspektiven auf die Wiedervereinigung“, Carsten Brosda „Die Einheit der Vernunft braucht viele Stimmen“, Tobias J. „Einheit in der Differenz – Den Osten verstehen lernen“ und Wolfgang Thierse „Selbstkritisch und selbstbewusst! Ostdeutsche Betrachtungen zu 30 Jahre Einheit“.
Die aktuelle Debatte um neue Bürgerproteste im Zeichen von COVID 19 verweist nicht zuletzt auf das „systemkritische“ Protestvolumen in der Bevölkerung, das bis dato vor allem von der AfD bedient wird. Letzteres kann sich auf einen ideologischen Überbau stützen, der rechtspopulistische Strömungen geschickt für sich zu nutzen weiß. Wie dieser „Überbau“ praktisch funktioniert, theoretisch verfasst
Sicherlich stellt die Corona-Pandemie den Kulturbereich vor existentielle Herausforderungen. Gleichzeitig liefert die dadurch hervorgerufene Krise einen Grund innezuhalten, den eigenen Handlungskontext zu reflektieren und Chancen für die Zukunft zu erarbeiten. Diesem Aufbruchsgedanken folgend beginnt die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. einen Diskurs über neue Leitbilder für die Kulturpolitik.